Die Schulter ist das beweglichste Gelenk des menschlichen Körpers. Dies ist der besonderen Bauweise mit dem kugelartigen Gelenkkopf und der flachen Gelenkpfanne geschuldet. Die Stabilität des Schultergelenkes  wird von einer komplexen Konstruktion aus Gelenkkapsel, Sehnen, Bändern gewährleistet. Insbesondere neigen die an der Schulter ansetzenden Sehnen, nach Überlastung zu Entzündung oder Verschleiß. Deswegen lassen sich Jährlich bis zu vier Millionen Deutsche ihre Schulterschmerzen behandeln.

Therapie von akuten Verletzungen und degenerativen Erkrankungen des Schultergelenks stellen seit vielen Jahren einen Schwerpunkt der Kliniken Am Goldenen Steig dar. Herr Oberarzt Dr. Milkiewicz ist Leiter des Bereichs Schulterchirurgie am KH Freyung. Er referiert zu diesem Thema am 20.01.2016 um 19:00 Uhr in den Räumen der AOK Freyung. Der Vortrag ist eine Kooperationsveranstaltung der Kliniken Am Goldenen Steig und der AOK Freyung.

Die Ursachen für akute und chronische Beschwerden des Schultergelenks sind vielfältig: sie reichen von Schleimbeutelentzündung über gerissenen Sehnen und Knochenbrüche bis zur Arthrose. Ein häufiger Auslöser für den Beginn der Schmerzen sind Unfälle.

Zur Diagnose der Beschwerden stehen die körperliche Untersuchung, das Röntgenbild und die Magnetresonanztomographie zur Verfügung.

Die Behandlung an der Schulter kann oft wahlweise sowohl konservativ, als auch operativ erfolgen. Bei der konservativen Behandlung nimmt die Physiotherapie neben der medikamentösen Therapie den höchsten Stellenwert ein. In den letzten 10 Jahren hat die Schulterchirurgie eine enorme Weiterentwicklung erfahren, wobei sich das Behandlungsspektrum geändert hat. Die Behandlung richtet sich heute nach der Verletzungsart, den Begleitverletzungen, dem Alter des Patienten und dem Leidensdruck.

Durch moderne OP-Techniken wie die Arthroskopie, hat sich das Behandlungsspektrum erheblich erweitert. Bei arthroskopischen Operationen sind keine großen Schnitte erforderlich. Stattdessen werden über Zugänge von nur wenigen Millimetern eine Kamera sowie feinste Operationsinstrumente in die Schulter eingeführt und so der Schaden „durchs Schlüsselloch“ inspiziert und unmittelbar behoben.

Durch die erweiterten operativen Möglichkeiten gibt es heute viele neue Operationsverfahren. Nicht alle werden sich auch in Praxis durchsetzen. In dem Vortrag werden die neuesten Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt und gleichzeitig erklärt, welche Verfahren einen gesicherten Standard aufweisen und welche sich noch im experimentellen Stadium befinden.

Das Ziel des kostenlosen Vortrags, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind, ist das Wissen über die sinnvolle Anwendung neuester operativer und konservativer Behandlungsverfahren zu vermitteln.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter:

http://www.frg-kliniken.de/medizinische-fachbereiche/chirurgie/endoprothetik/